
| Berlin | |
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| Lage | |
| Berlin | |
| Kurzdaten | |
| Bevölkerung: | 3.402.312 (30. September 2006) |
| Fläche: | 891,85 km² |
| Höhe über NN: | 34–115 m |
| Koordinaten: | 52° 31' 0" N, 13° 22' 38" O |
| Vorwahlnummer: | 030 |
| Postleitzahl: | 10001–14199 |
| Zeitzone: | UTC+1 (MEZ) |
| Sommerzeit: | UTC+2 (MEZ+1) |
| Website: | offizielle Website von Berlin |
| Im Notfall | |
| Notruf: | 112 |
| Polizei: | 110 |
- Berlin ist eine große Stadt, die wir in Stadtteilartikel aufgeteilt haben. Dort gibt es evtl. genauere Informationen und umfangreichere Listen!
Berlin ist die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland und mit 3,4 Millionen Einwohnern auch ihre bevölkerungsreichste Stadt. Mit 5,96 Millionen Einwohnern in der Metropolregion ist Berlin die zweitgrößte Stadtregion in Deutschland. Berlin ist ein eigenständiges Bundesland, das komplett vom Land Brandenburg umschlossen ist.
[bearbeiten] Stadtteile
Berlin ist in 12 Stadtbezirke gegliedert, die meist mehrere Ortsteile beinhalten:
- Charlottenburg-Wilmersdorf
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Lichtenberg
- Marzahn-Hellersdorf
- Mitte
- Neukölln
- Pankow
- Reinickendorf
- Spandau
- Steglitz-Zehlendorf
- Tempelhof-Schöneberg
- Treptow-Köpenick
Die meisten dieser Stadtbezirke entstanden durch die Bezirksfusion im Januar 2001. Vorher war die Stadt in kleinere Bezirke eingeteilt, von welchen sich einige noch immer in Reiseführern finden: Charlottenburg, Berlin/Friedrichshain, Hellersdorf, Hohenschönhausen , Köpenick, Berlin/Kreuzberg, Lichtenberg, Marzahn, Mitte, Moabit, Neukölln, Pankow, Berlin/Prenzlauer Berg, Reinickendorf, Schöneberg, Spandau, Steglitz, Tempelhof, Tiergarten, Treptow, Berlin/Wedding, Weißensee, Wilmersdorf und Zehlendorf.
Für Touristen sind vor allem die Innenstadtbezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte sowie der Ortsteil Berlin/Prenzlauer Berg interessant, da sich hier die meisten Sehenswürdigkeiten und/oder eine geballte Konzentration an Einkaufs- und Ausgehmöglichkeiten befinden.
Einen Ausflug lohnen jedoch auch die früheren Städte Spandau und Köpenick. Beide wurden erst 1920 in Berlin eingegliedert und sind älter als die Hauptstadt und verfügen über eine sehenswerte Altstadt. In den anderen Außenbezirken finden sich jedoch auch einige Sehenswürdigkeiten die jedoch vor allem für längere Aufenthalte interessant sind.
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Berlin verfügt über zwei Flughäfen mit internationalen Flügen: Tegel (TXL) und Schönefeld (SXF), wobei Tegel der größte Flughafen ist und über vielfältige Verbindungen verfügt (Flughafengesellschaft). Von Schönefeld starten in erster Linie Billigfluggesellschaften (Ryanair, easyJet und Germanwings), Charterflüge und einige Verbindungen nach Ost-Europa.
In unmittelbarer Nähe des heutigen Flughafens Schönefeld wird ab voraussichtlich 2011 der neue internationale Flughafen "Berlin Brandenburg International (BBI)" eröffnet. Dieser wird die zwei noch bestehenden Flughäfen ablösen. Baubeginn war im Jahr 2006.
Beide Flughäfen sind kostengünstig an das Nahverkehrsnetz der Stadt angebunden und so kann die Innenstadt über eine schnelle Verbindung erreicht werden.
Der Flughafen Berlin-Tempelhof war der erste Verkehrsflughafen der Welt und nahm 1923 den Linienverkehr auf. Er war bis zum 30. Oktober 2008 neben Tegel und Schönefeld einer von drei Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin.
[bearbeiten] Flughafen Tegel
Mit dem JetExpressBus TXL (Richtung Zentrum Ost) bzw. X9 Tegel (Richtung Zentrum West) erreicht man abhängig vom Verkehrsaufkommen innerhalb von 20-30 Minuten die Innenstadt und damit fast alle Sehenswürdigkeiten sowie die großen Hotels.
Die regulären Busse 109 und 128 binden den Flughafen an das U-Bahnnetz an. Bus 128, umsteigen am Kurt-Schumacher-Platz, U6 Richtung Alt-Mariendorf um zur östlichen City zu kommen. Bus 109 fährt die Westberliner Innenstadt mit vielen Hotels an.
Preis 2,10 EUR im Tarifbereich AB (gesamtes Stadtgebiet)
[bearbeiten] Flughafen Schönefeld
Möglich sind Regionalbahnen, S-Bahn oder Busse. Zum Bahnhof kann man den Shuttlebus nehmen oder 5 Minuten laufen. Die Regionalzüge sind schneller, fahren aber seltener und halten nur an ausgewählten Bahnhöfen. Einfacher ist die S-Bahn S9 für die östliche City (ca 50 minuten) oder S45 um zur Innenstadt West zu kommen (ca 50 minuten).
Per JetExpressBus X7 kommt man nach Rudow zum U-Bahnnetz Richtung Kreuzberg U7.
Preis 2,80 EUR im Tarifbereich ABC (gesamtes Stadtgebiet und Umland) oder 2,50 EUR Tarfibereich BC (Stadgebiet außerhalb des S-Bahn-Ringes und Umland)
[bearbeiten] Bahn
Berlin ist in das Fern- und Regionalverkehrsnetz der Deutschen Bahn AG eingebunden, wobei mit dem neuen Berliner Hauptbahnhof der wichtigste Bahnknotenpunkt im nationalen wie internationalen Fernverkehr in der Hauptstadt entstanden ist. Darüber hinaus werden die Bahnhöfe Berlin-Ostbahnhof, Berlin Südkreuz, Berlin Gesundbrunnen und Berlin-Spandau regelmäßig von Fernzügen angefahren. Einzelne Fernzüge halten auch in Berlin-Wannsee und Berlin-Charlottenburg. Einige Züge aus Russland und Polen enden in Berlin-Lichtenberg. Die Bahnhöfe der historischen Stadtbahn (Berlin Zoologischer Garten, Berlin Friedrichstraße, Berlin Alexanderplatz), sowie Berlin-Hohenschönhausen und der 2006 eröffnete Bahnhof Berlin Potsdamer Platz sind für den Regionalverkehr ebenfalls von Bedeutung. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von kleinen Bahnhöfen in den Außenbezirken, an denen nur jeweils eine Nahverkehrslinie hält.
Verschiedene Reiseveranstalter haben Pauschalreisen mit der Bahn in die Hauptstadt in ihrem Programmangebot.
[bearbeiten] Bus
Verschiedene Unternehmen bieten Busverbindungen nach Berlin an, die meist am Zentralen Omnibusbahnhof am Funkturm enden. Die wichtigsten Unternehmen mit Busfernverkehr von und nach Berlin sind BerlinLinienBus und Gulliver's Busreisen. Von/nach Wien dauert die Fahrt ca. 10 Stunden.
[bearbeiten] Auto
Auch mit dem Auto kann man Berlin gut erreichen. Um Berlin herum gibt es die BAB A10, den sogenannten Berliner Ring. Von ihm führen zahlreiche Ausfahrten in die Vororte von Berlin. In Berlin selber gibt es eine Stadtautobahn die vom Dreieck Nuthetal im Süden, über die AVUS und am Flughafen Tegel vorbei zum Dreieck Oranienburg im Norden führt. Eine Stadtautobahnverbindung vom Dreieck Funkturm Richtung Osten führt derzeit bis zum Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof, von wo aus die Anbindung zum Flughafen Schönefeld und dem Schönefelder Kreuz teilweise noch im Bau ist. Grundsätzlich gibt es viele Anwohnerparkzonen, die Parkraumbewirtschaftung wird immer mehr ausgedehnt und überwacht. Daher empfiehlt es sich das Auto nur zur An- und Abreise zu nutzen. Ansonsten kann auf das ÖPNV-Netz der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) ausgewichen werden.
Berlin hat seit 2008 eine Umweltzone eingerichtet, in die nur Autos mit einer roten, gelben oder grünen Umwelt-Plakette einfahren dürfen. Diese Umweltzone liegt im Inneren des S-Bahn-Rings (die Stadtautobahn gehört nicht zur Umweltzone).
[bearbeiten] Schiff
Berlin hat viele Seen und Gewässer und die Stern- und Kreisschifffahrt [1] bietet viele Touren über die Seen an. Besonders sehenswert sind die Touren vom Wannsee zum Tegeler See oder über den Müggelsee.
[bearbeiten] Mobilität
Potsdamer Platz in Berlin Bahnhof Friedrichstraße
Berlin verfügt über ein gut ausgebautes Nahverkehrssystem, das sich sehr für die Stadterkundung lohnt. Die S-Bahn fährt in der Innenstadt auf drei Haupttrassen: der Stadtbahn (Ost-West), der Nord-Süd-Linie und der Ringbahn. Die U-Bahn ergänzt das Netz sowohl in der Innenstadt als auch in den Außenbezirken nahezu optimal. Zu guter letzt gibt es im östlichen Teil der Stadt ein gut ausgebautes Straßenbahnnetz. Busse fahren im gesamten Statdgebiet. Am 12. Dezember 2004 wurden von der BVG so genannte "Metro-Linien" bei Bus ("MetroBus") und Straßenbahn ("MetroTram") eingeführt. Diese fahren tagsüber mindestens im 10-Minuten-Takt, haben jedoch trotz des Namens "Metro-..." nichts mit der U-Bahn zu tun.
Empfehlenswert für Besucher ist eine Fahrt mit den BVG-Buslinien 100 oder 200, die vom Alexanderplatz bis zum Zoologischen Garten an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei führen. - Für den Nachtverkehr existieren diverse Nachtbus- und Nachtstraßenbahnlinien, die auch in der Woche von 1 und 5 Uhr im 30-Minuten-Takt fahren. Am Wochenende fahren die meisten S- und U-Bahnlinien die ganze Nacht hindurch, auf die werktägliche Betriebspause zwischen 1 und 4.30 Uhr wird also verzichtet. Für den Nachtverkehr sind keine gesonderten Fahrscheine notwendig.
Das Bus- und Bahnnetz Berlins ist in drei Tarifzonen A (innerhalb des Innenstadtrings, Einzelfahrschein kostet 2,10 Euro), B (restliches Stadtgebiet) und C (Umland bis 15 km) gegliedert. Der Übersichtlichkeit wegen, existieren jedoch nur Fahrkarten für zwei benachbarte oder alle drei Tarifbereiche, also entweder AB, BC oder ABC, der Kauf von Fahrscheinen nur für die Innenstadt ist nicht möglich. Wer neben Berlin auch Potsdam oder andere Orte im Umland (wie Königs Wusterhausen, Oranienburg oder das ehemalige Konzentrationslager Sachsenhausen) besichtigen will, kann hierfür ABC-Fahrscheine nutzen oder einen Anschlussfahrschein erwerben. Mit ihm kann ein bestehender Fahrschein für AB oder BC auf ein ABC Fahrschein aufgewertet werden. Der Anschlussfahrschein gilt immer für 2 Stunden und ist auch mit Zeitkarten, wie der 7-Tage-Karte oder der Monatskarte kombinierbar.
Der Berliner Verkehr ist jedoch auch im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg organisiert, so dass kostengünstig auch Ausflüge in andere Brandenburgische Ziele, wie Rheinsberg oder Frankfurt an der Oder, möglich sind.
Vor dem Fahrscheinkauf sollten sich Berlin-Besucher über die Art und die Länge ihres Aufenthaltes im Klaren sein. Wer etwa einen 3-Tage-Besuch mit vielen Museumsbesuchen plant, kann mit der so genannten "Berlin CityTourCard" (http://www.citytourcard.com) oder der "Berlin Welcome Card" (http://www.visitberlin.de) 72 Stunden mit bis zu drei Kindern den ÖPNV Berlins und Potsdams (Tarifbereich Berlin ABC) nutzen und erhält in vielen Museen, Theatern und anderen kulturellen Einrichtungen bis zu 50% Rabatt. Wer jedoch diesen Zeitraum ohne Museumsbesuch in der Stadt verbringen will, fährt mit drei Tageskarten preiswerter. Wer 5-7 Tage in Berlin bleibt, für den empfiehlt sich die 7-Tage-Karte, Spätaufsteher, die mindestens 10 Tage bleiben, sollten über die 10-Uhr-Monatskarte nachdenken, die einen Monat lang ab Ausstellung gültig ist. Für den umwelt- und preisbewussten Berlinbesucher bleibt also das vorherige Studium der Tarifübersicht unerlässlich.
Tipp für Museumsinteressierte: mit der Berlin CityTourCard Museumsinsel erhält man zusätzlich zu den normalen Leistungen der Berlin CityTourCard freien Eintritt in alle Museen der Berliner Museumsinsel: Alte Nationalgalerie, Altes Museum, Bodemuseum, Neues Museum (geschlossen bis Herbst 2009) und Pergamonmuseum (gilt nicht für Sonderausstellungen). Sie kostet € 29,90 mit einer Gültigkeit von 72 Stunden im Tarifbereich Berlin AB. Neben dem freien Eintritt in die o. g. Museen erhält man Rabatte bei rund 50 touristischen Partnern.
Eine kostenfreie Broschüre mit Innenstadtplan und S- und U-Bahn-Netz ist mit inbegriffen. Erhältlich ist die Berlin CityTourCard Museumsinsel in vielen Berliner Hotels sowie am Hauptbahnhof Berlin, Flughafen Berlin-Tegel und Flughafen Berlin-Schönefeld, Zoologischer Garten, Alexanderplatz und Friedrichstraße.
[bearbeiten] Stadtpläne
- Stadtplan der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
- Stadtplan der offiziellen Berlin-Seite
- An Stassenbahn- und Bushaltestellen sowie in U-Bahn-Stationen hängen in der Regel Stadt- und Umgebungspläne aus.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Gedächtniskirche
Berlin besitzt eine sehr große Zahl verschiedener Sehenswürdigkeiten, wobei sich die bedeutendsten in den beiden Stadtzentren sowie im Gebiet um den Potsdamer Platz befinden. Die bekanntesten, die bei einem Berlinbesuch nicht fehlen dürfen, sind das Brandenburger Tor, das Reichstagsgebäude, das Holocaust Mahnmal, das Rote Rathaus, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche sowie die Schlösser Charlottenburg und Bellevue. Darüber hinaus existieren jedoch auch in den Außenbezirken viele Sehenswürdigkeiten, wie etwa die Altstadt Spandau, das Schloss Köpenick oder die "Gärten der Welt" im Erholungspark Marzahn.
Überblick
- Zentrum Ost:
- Museumsinsel, mit dem Pergamonmuseum, Alten Museum, Bodemuseum, Neuen Museum (Wiedereröffnung 2009) und der Alten Nationalgalerie.
- Straße Unter den Linden, u.a. mit der Humboldt-Universität, der Hedwigskathedrale, dem Bebelplatz, der Neuen Wache, dem Berliner Dom, dem Zeughaus und am Ende dem Brandenburger Tor
- Gendarmenmarkt (Deutscher Dom, Französischer Dom, Schauspielhaus, offiziell: "Konzerthaus")
- Zentrum West:
- Gebiet des Kurfürstendamm und Zoologischen Garten, u.a. mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
- Charlottenburg-Wilmersdorf: Schloss Charlottenburg, Bröhan-Museum, Museum für Vor- und Frühgeschichte, Savignyplatz, Sammlung Bergruen, Funkturm
- "Neues Berlin" und Potsdamer Platz:
- Filmhaus mit dem Filmmuseum
- Neue Nationalgalerie, Gemäldegalerie, Kunstbibliothek, Kupferstichkabinett, Kunstgewerbemuseum, Musikinstrumentenmuseum, Philharmonie, Kammermusiksaal und - einige Schritte entfernt - das Deutsche Technikmuseum
- Museum für Kommunikation (Postmuseum)
- Regierungsviertel mit dem Reichstagsgebäude
- Hamburger Bahnhof mit dem Museum für Gegenwart und der umstrittenen Flick-Collection
- Kreuzberg
- Außenbezirke
- Lichtenberg: Tierpark Friedrichsfelde, Schloss Friedrichsfelde, Russisches Viertel in Karlshorst mit dem Deutsch-Russischen Museum
- Marzahn-Hellersdorf: Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn, Schloss Biesdorf, altes Dorf Marzahn
- Neukölln: Schloss Britz und der Britzer Garten
- Spandau: Zitadelle Spandau mit dem Fort Hahneberg
- Steglitz-Zehlendorf: Jagdschloß Grunewald, Pfaueninsel, Schloss Klein Glienicke, Brücke-Museum, Domäne Dahlem, Museum Europäischer Kulturen, Ethnologisches Museum, Museumsdorf Düppel, Grunewaldturm
- Treptow-Köpenick: Schloss Köpenick, Treptower Park, Müggelsee, Müggelturm
- Reinickendorf: Tegel mit dem Humboldtschloss, dem Tegeler See, Greenwichpromenade, Tegeler Hafen
[bearbeiten] Sonstiges
- Vor manchen Häusern befinden sich goldene Pflastersteine, die an durch die Nazis ermordete Juden erinnern: www.stolpersteine.com
- Antik- und Sammlermarkt Berlin Ostbahnhof
Gepflegter jeden Sonntag stattfindender Antik- und Sammlermarkt mit 150 bis 200 Händler. [2]
[bearbeiten] Aktivitäten
[bearbeiten] Sport
Olympiastadion BerlinBerlin ist die Heimat verschiedener Profimannschaften in den höchsten deutschen Ligen. Im Fußball der Herren spielt Hertha BSC im Berliner Olympiastadion in der 1. Bundesliga und zieht viele Zuschauer an. Außerdem finden im Olympiastadion jährlich die Fußball-Pokalendspiele der Frauen und Herren statt. Hierfür sind jedoch nur schwer Karten zu erhalten. Ein Erlebnis für Sportfans sind jedoch auch die Spiele der Basketballmannschaft Alba Berlin und im Eishockey die Spiele der Eisbären Berlin.
Bekannte sportliche Großereignisse sind auch:
- ISTAF
- Der Halbmarathon
- Der Berlin-Marathon.
- Die Skate Night.
[bearbeiten] Bäder + Badestellen
Charlottenburg-Wilmersdorf Freibad Jungfernheide, Sommerbad Olympiastadion, Sommerbad Wilmersdorf, Teufelssee
Friedrichshain-Kreuzberg Prinzenbad
Marzahn-Hellersdorf Kinderbad Platsch
Mitte-Tiergarten Sommerbad Humboldthain, Kinderbad Monbijou, Strandbad Plötzensee, Kombibad Seestraße,
Neukölln Columbiabad Neukölln, Kombibad Gropiusstadt
Pankow Strandbad Orankesee, Sommerbad Pankow, Strandbad Weißensee
Reinickendorf-Tegel Flughafensee, Freibad Lübars, Reiswerder Tegeler See, Arbeiterstrand Scharfenberg, Halbinsel Reihenwerder, Seebad Heiligensee, Strandbad Tegel
Spandau Breitehorn, Pferdekoppel am Groß Glienicker See, Moorloch am Groß Glienicker See, Große Badewiese Kladow, Kombibad Spandau Süd, Sommerbad West-Staaken
Steglitz-Zehlendorf Sommerbad Am Insulaner, Sommerbad Lichterfelde, Alter Hof Pfaueninsel, Schlachtensee, Krumme Lanke, Schlachtensee, Strandbad Wannsee
Tempelhof-Schöneberg Kombibad Mariendorf, Sommerbad Mariendorf,
Treptow-Köpenick Sommerbad Wuhlheide, Strandbad Grünau, Bammelecke, Flussbad Gartenstraße, Freibad Müggelsee, Freibad Wendenschloss, Große Krampe, Kleiner Müggelsee, Schmöckwitz, Seebad Friedrichshagen, Badeschiff Spreebrücke
[bearbeiten] Feste / Festivals
- Christopher Street Day (CSD) am letzten Wochenende im Juni findet der CSD Berlin statt CSD Berlin.
- Fete de la Musique , immer am Sommeranfang den 21. Juni Fete de la Musique
- Karneval der Kulturen, immer am Pfingstwochenende Karneval der Kulturen
- Bergmannstraßenfest. Dieses Jazz-Festival findet immer Ende Juni in Kreuzberg statt, direkt auf der Bergmannstraße, die bekannteste und beliebteste Straße in Kreuzberg. Bergmannstraßenfest
[bearbeiten] Kultur
Museen in Berlin Galerien in Berlin
[bearbeiten] Einkaufen
[bearbeiten] Supermärkte mit verlängerten Öffnungszeiten
Berlin hat als erstes Bundesland die gesetzlichen Ladenöffnungszeiten freigegeben. Somit können Geschäfte von Montag bis Samstag theoretisch rund um die Uhr öffnen. An den vier Adventssonntagen darf von 13 bis 20 Uhr geöffnet werden, außerdem an sechs weiteren Sonn- und Feiertagen im Jahr.
Einige Geschäfte in Berlin haben an allen Sonn- und Feiertagen, oder Werktags nach 20 Uhr noch geöffnet. Dazu gehören einige kleine, größtenteils türkische Läden in den Bezirken Kreuzberg und Neukölln, sowie einige Supermärkte in Bahnhöfen. Erwähnenswert sind folgende:
- Edeka im Bahnhof Friedrichstraße, wahrscheinlich der bekannteste Markt mit verlängerten Öffnungszeiten, hat ein gutes Sortiment an Lebensmitteln, Waren des täglichen Bedarfs, Obst und Gemüse zu kaum erhöhten Preisen. Geöffnet auch Feiertags von 9 bis 22 uhr.
- Ullrich in der Hardenbergstraße beim Bahnhof Zoo gehört zur HIT-Gruppe und bietet ein großes Sortiment zu durchschnittlichen Supermarktpreisen. Täglich bis 22 Uhr geöffnet.
- Lidl und Rewe im Ostbahnhof haben täglich von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Zusätzlich gibt es im Ostbahnhof einen Rossmann, der ebenfalls von 8 bis 22 Uhr geöffnet hat.
- Norma im Bahnhof Lichtenberg bietet das übliche Sortiment zu Discounterpreisen. Geöffnet täglich bis 20 Uhr.
- Lidl im U-Bahnhof Innsbrucker Platz hat täglich (auch sonntags) bis 21 Uhr geöffnet.
- Kaiser's im Hauptbahnhof hat täglich bis 23:00 geöffnet.
- Kaiser's an der Warschauer Straße/Ecke Revaler Straße (Nähe S-Bahnhof Warschauer Straße) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
- Kaiser's in der Prenzlauer Allee/Ecke Erich-Weinert-Strasse (Nähe S-Bahnhof Prenzlauer Allee) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
- Kaiser's in der Pichelsdorfer Straße (Spandau-Wilhelmstadt) hat Mo-Sa von 8-24 Uhr geöffnet.
Darüber hinaus gibt es auch in Berlin Tankstellen, die rund um die Uhr geöffnet haben, und verschiedene Spätverkaufsstellen. Dort sind die Preise jedoch sehr erhöht.
[bearbeiten] Kaufhäuser
Kaufhaus des Westens (KaDeWe)Die wichtigsten Kaufhäuser Berlins sind das Kaufhaus des Westens (KaDeWe), das Lafayette und die Galeria Kaufhof am Alexanderplatz. Diese Häuser besitzen auch ein reichhaltiges Souvenir- und Feinschmeckersortiment.
Im "Kaufhaus des Westens (KaDeWe)" am Wittenbergplatz erhält man Waren des täglichen Bedarfs genauso wie exquisite Luxusartikel. Auf der Aktionsfläche im Lichthof des KaDeWe werden die ausgestellte Ware zur Attraktion und das Einkaufen zum Erlebnis. Besonders empfehlenswert sind die Feinkostabteilung und das Restaurant in den oberen beiden Etagen des Warenhauses. Von hier genießt man, bei Kaffee und Kuchen, oder aber auch bei Champagner und Lachsschnittchen, die schöne Aussicht und das hektische Treiben auf Tauentzienstraße und Wittenbergplatz.
Die großen Kaufhäuser verlieren jedoch zunehmend an Bedeutung für den Einkauf, für den in Berlin auch eine große Zahl an Einkaufscentern zur Verfügung steht. Die bedeutendsten hiervon sind im Ostteil das Alexa am Alexanderplatz, das Ring-Center am U- und S-Bahnhof Frankfurter Allee, die Schönhauser Allee-Arkaden am U- und S-Bahnhof Schönhauser Allee und das Eastgate in Marzahn, im Westteil das Gesundbrunnen-Center am S-Bahnhof Gesundbrunnen und in Berlin-Mitte die Arkaden am Potsdamer Platz.
[bearbeiten] Nachtleben
Zentren des Nachtlebens sind vor allem Friedrichshain rund um die Simon-Dach-Straße, der Kiez SO36 in Kreuzberg sowie der Hirschkiez (rund um die Kastanienallee), der Helmholtzkiez und der Kollwitzkiez im Ortsteil Prenzlauer Berg.
- Berghain / Panorama Bar, Am Wriezener Bahnhof (S Ostbahnhof), Friedrichshain Berghain
- Centrum, Alexanderplatz 5, Berlin-Mitte , Centrum
- Weekend, Haus des Reisens, Alexanderplatz Nr. 5, Berlin-Mitte Weekend
- Magnet Club, Greifswalder Str. 212/213, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg Magnet Club
- GeburtstagsKlub, Am Friedrichshain 33, 10407 Berlin-Prenzlauer Berg Geburtstagsklub
- Sage Club Köpenicker Str. 76/Ecke Brückenstr. 10179 Berlin-Mitte Sage Club
- Watergate, Falckensteinstr. 49a, Kreuzberg Watergate
- Pulp Mansion, Saarbrückerstrasse 36a, 10405 Prenzlauer Berg Pulp Mansion
- Raumklang, Kopernikusstraße / Ecke Libauer Str., 10245 Friedrichshain Raumklang
- Reingold, Novalisstr. 11, 10115 Berlin-Mitte Reingold
- Bastard, Kastanienallee 7-9 10435 Berlin-Prenzlauer Berg (zur Zeit geschlossen)
- NBI Club,Elektronische Musik oft mit live sets. Schönhauser Allee 36, Berlin-Prenzlauer Berg NBI
- Dunckerclub, Dunckerstr. 64, 10439 Berlin-Prenzlauer Berg (Alternative, Hardrock, Independent)
- 2BE Club, Ziegelstr.23, Berlin-Mitte , Hip Hop 2be Club
- Icon, Cantianstraße, Berlin-Prenzlauer Berg
- Insel-Berlin, Alt-Treptow 6, 12435 Berlin, Insel
- Havanna, Hauptstr. 30,10827 Berlin, Havanna
- MS "Völkerfreundschaft" Café, Bar, Club, Schönhauser Allee 20, 10435 Berlin MS-Völkerfreundschaft
- RAW, Revalerstrasse 99, Berlin-Friedrichshain, Altes Bahngelaende, vielfaeltige alternative Veranstaltungen.
- Yaam Am Ostbahnhof, vielfältige alternative Veranstaltungen mit Strand, Konzertsaal, Skateramp, Graffiti, Schmelztiegel der Subkulturen Yaam
- Zyankali Bar - Institut für Unterhaltungschemie. Cocktailbar, Mentallabor, Kino. Internationales Publikum, englischsprachiges Personal Zyankali
- Solarbar, Kreuzberg, Stresemannstraße 76 Solar (Ausstieg Anhalter Bahnhof)
[bearbeiten] Unterkunft
Berlin verfügt über Unterkünfte in fast allen Preisklassen. Dabei sind wegen des harten Wettbewerbes gerade Zimmer in Luxushotels im internationalen Vergleich sehr preiswert. Auch im 4-Sterne Bereich kann man ein gutes Preis-Leistungsverhältnis erwarten.
[bearbeiten] Hostels
Aber auch für Rucksacktouristen ist Berlin sehr preiswert: In verschiedenen Hostels der Stadt kann man ohne Jugendherbergsausweis, Altersbeschränkung oder Mietgliedsbeitrag schon ab 8 € im Schlafsaal übernachten. Direkt am Bahnhof Zoologischer Garten liegt etwa ein AO Hostel. Zwei U-Bahnstationen weiter in Altberliner Kiez Moabit und damit nur 7 Minuten mit dem Bus vom neuen Hauptbahnhof liegt das "Amstel House" in einem Art Noveau Gebäude. Direkt am Potsdamer Platz befinden sich die MEININGER Hostels & Hotels, dort gibt es ein Bett schon ab 13€ inklusive Frühstück, Bettwäsche und Handtücher.
- An der Grenze von Neukölln und Kreuzberg, genau am Landwehrkanal findet Ihr die Riverside Lodge Ein kleines, aber feines Hostel. Ruhig und schön gelegen, direkt gegenüber dem Paul-Lincke-Ufer und fußweit vom Kreuzberger Nachtleben. Preise pro Übernachtung: 19,50 bis 28,50 €.
- A&O Hostels betreibt drei günstige Hostels in Charlottenburg, Mitte und Friedrichshain. Preise: ab 10 bis über 100 €.
- Günstig und schön ist das Sunflower Hostel, Preise pro Übernachtung von 9,50 bis 36,50 €. Helsingforser Str. 17, Friedrichshain.
- Ganz genial, also Nähe U- und S-Bahnhof Franfurter Allee liegt auch das sympathische U Inn Berlin-Hostel.
An geschichtsträchtigem Ort kann man in dem ehemaligen Kaufhaus Leipzig in der Rosenstraße im "Citystay Hostel Berlin" zentral und dennoch ruhig am Hackeschen Markt schlafen. In der Rosenstraße befinden sich auch die Fundamente der ersten Synagoge Berlins und ein Denkmal zum Aufstand der Frauen gegen den Abtransport ihrer jüdischen Ehemänner. Die große jüdische Tradition in Berlin kann man auch im "Pegasus Hostel Berlin" erleben. Das unabhängige Hostel ist in einem ehemaligen jüdischen Mädcheninternat untergebracht. Betten gibts ab 13 €.
In Berlin begann die Hostelbewegung in Deutschland 1994 mit dem "Mitte's Backpacker Hostel". Ante Zelck führt 2006 bereits drei "baxpax Hostels Hotels" im Herzen Berlins. Das neue Flaggschiff "baxpax downtown Hostel Hotel" "baxpax downtown" hat sogenannte Studios ab 75 €.
Ebenfalls zentral und sehr empfehlenswert besonders für anspruchsvolle Backpacker und Douglas Adams Fans ist das "Heart Of Gold Hostel". Echte Backpacker-atmosphäre findet man im "Helter Skelter Hostel". Betten in Mehrbettzimmern gibts ab 14 €, Doppelzimmer ab 25 € pro Person und Nacht. In beiden Häusern kann man inzwischen auch Apartments mit 6, 9 oder gar 15 Betten ab 120 € pro Tag alles inklusive bekommen.
Falls man in einem Stadtteil wohnen möchte, in dem man auch was erleben kann, aber trotzdem alles schnell erreichen kann, ist das "Alcatraz Backpacker Hostel" mitten im Szenebezirk Prenzlauer Berg sehr zu empfehlen. Es ist ein typischer Berliner Altbau direkt an der Schönhauser Allee, dessen Innenhof von Berliner Grafittikünstlern gestaltet wurde. Hier gibts Dormbetten ab 12€ und Doppelzimmer ab 21€.
Im 'neuen' Szenebezirk Friedrichshain, der mit seinen über 80 Kneipen vor allem Nähe Simon Dach Strasse mit regem studentischen (Nacht-)Leben überrascht gibt es das "Odyssee Hostel" und das "Sunflower Hostel". Betten ab 13 €, Doppelzimmer komplett für ab 45 €. Apartments gibts hier auch wochenweise für 330 €.
Am Rosa Luxemburg Platz (5 Minuten Fußweg zum Alexanderplatz) findet man das St. Christopher's Hostel. Die Preise fangen bei 20 € pro Bett (Frühstück inklusive) an. Hier kann man ebenfalls ganze Appartments mieten. Zum Hostel gehören eine umfangreich ausgestattete Bar und ein überaus freundliches Mitarbeiterteam.
Grand City Hotels betreibt vier Hotels in Berlin.
Ideal für Messebesucher ist die Hotel-Pension Rotdorn - eine kleine, preiswerte Pension mit großem Garten und wunderbarem Ambiente im schönen Berliner Westend.
Mitten im Zentrum Westberlins, gleich am Kudamm gelegen und der ideale Ausgangspunkt für Shopping im KaDeWe, befindet sich das Hotel Berlin Imperial.
Preiswert ist auch das "Eastern Comfort Hostelboat" von Edgar Schmidt von Groeling, Berlins einzigem schwimmenden Hotel, einem ehemaligen, umgebauten Hotel- und Restaurantschiff. Die Übernachtungspreise betragen 14 bis 36 Euro.
Für alle Naturliebhaber empfiehlt sich "Hotel Gotland", das im Bezirk Steglitz-Zehlendorf liegt, welcher als der „Grüne Bezirk“ bezeichnet wird.
Das Ibis Hotel Berlin ist günstig und 10 min vom Alex.
- Holiday Inn Hotel Berlin, Rohrdamm 80, ☎ +49(0)30 38389 (info@hibe.info, fax: +49(0)30 38389900), [3]. 85-134€. edit
Recht neu ist ein Hostel im Osten der Stadt, im DDR-Charme: "Ostel".
[bearbeiten] Camping
Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche eines Campingplatzes.
[bearbeiten] Lernen
Berlin verfügt über vier namhafte, staatliche Universitäten: die Humboldt-Universität, die Technische Universität Berlin, die Freie Universität und die deutlich kleinere Universität der Künste. Daneben gibt eine Vielzahl staatlicher Fachhochschulen, z.B. Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Berlin und Technische Fachhochschule Berlin. Darüber hinaus befindet sich im Bereich des Berliner Nahverkehrs auch die Universität Potsdam.
Informationen aus Bibliotheken
Berlin verfügt immer noch über ein dichtes Netz Öffentlicher Bibliotheken, deren Bestand über den Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins recherchiert werden kann. Für ganz Berlin ist die Zentral- und Landesbibliothek mit den Standorten der Berliner Stadtbibliothek und der Amerika-Gedenkbibliothek die richtige Adresse. Sie betreibt außerdem für Berlin-Neugierige ein "Zentrum für Berlin-Studien".
Wissenschaftliche Literatur findet sich in den Bibliotheken der Hochschulen, der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz und in zahlreichen bedeutenden Spezialbibliotheken. Die Bestände können über die Kooperativen Bibliotheksverbund bereits von zuhause recherchiert werden.
[bearbeiten] Arbeiten
Der Arbeitsmarkt in Berlin ist sehr angespannt. Die hohe Arbeitslosigkeit macht es für alle nicht deutschsprachigen Bürger extrem schwer einen Job zu finden - vor allem für Personen ohne EU-Pass. Gelegenheitsjobs findet man in den vielen Kneipen und Bars, sowie in Hostels. Andere Möglichkeiten sind Call Center, Sprachschulen oder Kinderbetreuung, da hier ein steter Bedarf an gebildeten Ausländern besteht. Gängige Sprachen wie Englisch und Spanisch aber vor allem Kenntnisse anderer Fremdsprachen sind gefragt, da diese in Berlin nicht so stark vertreten sind.
Ausländische Studenten auch von außerhalb der EU können jederzeit bis zu 90 Tage im Jahr arbeiten, da die nötige Arbeitserlaubnis eine Formsache ist. Um eine Arbeitserlaubnis für Personen ohne europäischen Pass zu erhalten muß der jeweilige Arbeitgeber einen umständlichen Weg durch verschiedene Behörden durchlaufen, bei dem nachgewiesen werden muß, dass es keine Möglichkeit gibt den Arbeitsplatz mit ähnlich qualifiziertem deutschem Personal zu besetzen.
Innerhalb der größer werdenden englischen und spanischen Kommunen, vor allem in den studentischen Bezirken und in den Hostels bekommt man schnell Hilfe und Auskunft.
[bearbeiten] Sicherheit
Berlin ist wie alle Großstädte nicht frei von Kriminalität. Besonders im Gedränge des öffentlichen Nahverkehrs und an touristischen Zentren gibt es Taschendiebe. Mit etwas Vorsicht und Aufmerksamkeit sollte man jedoch problemlos vorankommen. Wertsachen sollten nicht zu offensichtlich getragen werden(z.B. auch teure Digitalkameras), auf gar keinen Fall sollte man solche Dinge im Rucksack verstauen, da es in den öffentlichen Verkehrsmitteln oft vorkommt, daß solche Wertsachen dem ahnungslosen Touristen vom Rücken gestohlen werden. Geldbörsen sollte man dicht am Körper tragen.
Regelmäßige Krawalle finden am 1. Mai und am Abend davor in Teilen von Kreuzberg (Oranienplatz), Friedrichshain (Boxhagener Platz) und Prenzlauer Berg (Mauerpark) statt. Nach Möglichkeit sollte man es zu dieser Zeit meiden, dort unterwegs zu sein.
Berlin ist nachts auch ein relativ sicheres Plaster. Allerdings sollte man sich von herumlungernden Jugendlichen fernhalten. Sollte eine lautgrölende Gruppe Jugendlicher auf einen zukommen, ist es ratsam die Straßenseite zu wechseln. Die meisten solcher Gruppen sind zwar harmlos, jedoch hat die Gewaltbereitschaft der Jugendlichen in den letzten Jahren zugenommen.
Nachts sollten "dunkle Ecken", besonders im Norden Neuköllns, Teilen von Kreuzberg und Wedding und auch in Plattenbauvierteln gemieden werden. Außerdem gelten die Gegenden um Bahnhof Lichtenberg, Ostkreuz und Schöneweide als besonders anfällig für rechte Gewalt. Laut Innenverwaltung zählt die Gegend um das Kottbusser Tor zum größten Drogenumschlagsplatz der Stadt. Ein Besuch bei Nacht ist hier also nicht zu empfehlen!
[bearbeiten] Gesund bleiben
[bearbeiten] Kommunizieren
Die Berliner sprechen deutsch, teilweise mit einem Berliner Dialekt, der jedoch weitgehende Ähnlichkeiten mit dem Hochdeutschen hat. Mit Fremdsprachen hat man es in Berlin teilweise schwer, am ehesten kommt man mit Englisch weiter, im Westteil teilweise auch mit Französisch. Hinweise - bei Bus und Bahn etwa - werden häufig nur ins Englische übersetzt. In Kreuzberg und Neukölln gibt es viele Geschäfte, in welchen Türkisch gesprochen wird, im östlich liegenden Bezirk Marzahn-Hellersdorf existieren vereinzelt russische Geschäfte.
Besonderheiten des Berlinischen
Der Berlinische Dialekt besitzt einige besondere Bezeichnungen, besonders für regionale Lebensmittel.
- Die wichtigsten Begriffe aus dem Lebensmittelbereich:
- Schrippe: Brötchen
- Pfannkuchen: Hefegebäck mit Füllung, außerhalb der Region Berlin/Brandenburg teilweise als "Berliner Ballen", "Berliner" oder "Krapfen" bekannt (die in der Pfanne gebackene Eierspeise, die dem französischen Crêpe ähnelt, heißt in Berlin "Eierkuchen")
- Molle: heute nur noch selten auftretende Bezeichnung für "ein Bier"
- Bulette: Frikadelle (stammt vom französischen boulette für „Kügelchen“)
- Die Uhrzeiten im Viertelstundentakt werden mitunter wie folgt angegeben, z.B.:
- viertelvier = 15:15 Uhr
- halbvier = 15:30 Uhr
- dreiviertelvier = 15:45 Uhr
- vier = 16:00 Uhr
Im Übrigen sind norddeutsche Begriffe wie "Sonnabend" statt "Samstag" in Berlin üblich. Diese Eigenheit des Ausdrucks von Uhrzeiten und Tagen betrifft nicht nur Berlin, sondern im Wesentlichen alle Neuen Bundesländer.
Darüber hinaus gibt es auch innerhalb der Stadt die für Ost- und Westdeutschland üblichen Unterschiede in Bezug auf einzelne Begriffe. Ein Gartenhaus z.B. heißt im Ostteil "Datsche" während der Westberliner dieses als "Laube" bezeichnet (wobei der Begriff "Datsche" am ungebräuchlichsten/am aussterben ist).
[bearbeiten] Klarkommen
[bearbeiten] Zeitungen / Zeitschriften
Stadtmagazine
- Zitty
- Tip
- 030 umsonst in Bars und Cafes
- unclesally*s/sally*scout gratis in Clubs, Bars und Cafes
- Siegessaeule für Schwule und Lesben, umsonst in Bars und Cafes
Tageszeitungen
[bearbeiten] Gottesdienste
Hl. Messen in katholischen Kirchen in Berlin:
- St. Hedwigs-Kathedrale, (Mitte, nahe Unter den Linden, hinter der Deutschen Staatsoper), [4]. So: 08:00, 10:00, 12:00, 18:00; Mo-Fr: 08:00, 18:00; Sa: 08:00, 19:00. edit
- Herz Jesu, Fehrbellinerstrasse 98 (Mitte, U2 Rosa-Luxemburg-Platz), [5]. So: 10:30; Mo, Mi-Fr: 19:00; Di: 09:00. edit
- St. Ludwig, Ludwigkirchplatz (Wilmersdorf, Nähe Kurfürstendamm, U15 Uhlandstraße), [7]. So: 08:30, 10:30, 12:00, 18:30; Mo-Fr: 18:30. edit
- St. Matthias, Winterfeldtplatz (Schöneberg, U1,2,12,15 Nollendorfplatz), [8]. Sa: 18:00; So: 08:00, 09:30, 11:00, 19:00; Mo-Sa: 08:00 (außer Mi); Mi: 10:00, 19:00. edit
- Rosenkranz-Basilika, Kieler Straße 11 (Steglitz, U9 Schloßstraße), [9]. So: 08:00, 09:30, 11:00, 18:00; Mo-Fr: 07:00; Sa: 08:15, 18:00. edit
- Kapelle im Franziskus-Krankenhaus, Budapester Straße 15-19 (U1,2,15 Wittenbergplatz), [10]. So: 09:00; Mo-Sa: 06:15 (außer Di); Di: 18:00. edit
[bearbeiten] Botschaften
- Schweizerische Botschaft, Otto-von-Bismarck-Allee 4A, ☎ +49 30 390 40 00 (ber.vertretung@eda.admin.ch, fax: +49 (30) 391 10 30), [11]. Öffnungszeiten: Mo. - Fr.: 9 - 12 Uhr. edit
- Österreichische Botschaft, ☎ +49 (30) 202 87-0 (berlin-ob@bmaa.gv.at, fax: +49 (30) 229 05 69), [12]. edit
[bearbeiten] Weiter geht's
[bearbeiten] Nähere Umgebung
Als Ausflüge von Berlin aus bieten sich die Brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam, die Gedenkstätte Sachsenhausen (ehemaliges Konzentrationslager, möglicherweise mit einem Ausflug in die Stadt Oranienburg), Königs Wusterhausen, Bernau und Rheinsberg an.
[bearbeiten] Trampen
Siehe auch Trampen.
- aktuelle Berliner Trampstellen in der Ortsdatenbank für Tramper
- Berliner Trampstellen auf Hitchbase.com
- Tramper-Wiki mit Tramp-Infos zu Berlin auf Deutsch und Englisch.
- Richtung Westen/Südwesten (Magdeburg, Leipzig):
- Jet-Tankstelle und Ampel an der Avus-Auffahrt am S-Bahnhof Nikolassee, erreichbar durch die Linien S1 und S7.
- Richtung Süden/Südosten (Dresden, Cottbus):
- Straße Adlergestell zwischen den S-Bahnhöfen Schöneweide und Adlershof mit Tankstellen
- Richtung Norden (Hamburg, Rostock)
- Autobahnzubringer am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, mittlerer Ausgang auf die Brücke, kurz stadteinwärts herunterlaufen Richtung McDonalds
[bearbeiten] Weblinks
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