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| Lage | |
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| Flagge | |
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| Kurzdaten | |
| Hauptstadt: | Paris |
| Staatsform: | semipräsidiale Republik |
| Währung: | Euro |
| Fläche: | 543.965 km² ohne Überseegebiete |
| Bevölkerung: | 60,66 Mio (Stand Juli 2005) |
| Sprachen: | Französisch zu fast 100 %, regionale Dialekte und Sprachen sind im Verschwinden |
| Religionen: | Römisch-Katholisch 83 % bis 88 %, Protestantisch 2 %, Jüdisch 1 %, Muslimisch 5 % bis 10 %, |
| Stromsystem: | Europäischer Stecker |
| Telefonvorwahl: | +33 |
| Internet TLD: | .fr |
| Zeitzone: | UTC+1 (MEZ) |
Frankreich ist das flächenmäßig größte Land in Westeuropa. Es grenzt im Nordosten an Belgien und Luxemburg, im Osten an Deutschland und die Schweiz, im Südosten an Italien und im Südwesten an Spanien. In den Pyrenäen befindet sich zwischen Frankreich und Spanien der Zwergstaat Andorra. Im Süden wird das Land vom Mittelmeer begrenzt. An der Mittelmeerküste Côte d'Azur umschließt es außerdem den Zwergstaat Monaco. Im Westen hat Frankreich eine lange Küstenlinie zum Atlantik, während im Norden der Ärmelkanal das Vereinigte Königreich abtrennt.
Frankreich ist mit seinen unzähligen Attraktionen eines der beliebtesten Reiseziele auf dem europäischen Kontinent. Bekanntheit genießt die Gastronomie des Landes (hauptsächlich Weine und Käse), aber auch die Geschichte, Kultur und Mode.
[bearbeiten] Regionen
- Die ÃŽle-de-France - ist mit der Hauptstadt Paris im Mittelpunkt und rund 11 Mio. Einwohnern der größte Ballungsraum des Landes.
- Der Norden - die Region, in der die beiden Weltkriege viele Spuren hinterlassen haben. Sie umfasst die Teilregion Nord-Pas-de-Calais, die Picardie, und die Haute-Normandie.
- Im Nordosten zeigt sich besonders die Verschmelzung der französischen Kultur mit der deutschen. Teilregionen sind das Elsass, Lothringen, Champagne-Ardenne und Franche-Comté.
- Der Westen ist eine klimatisch und kulturell atlantisch geprägte Region, in der die alten Kelten ihren Einfluss hinterlassen haben. Zum Westen Frankreichs gehören die Bretagne, die Basse-Normandie und die Pays de la Loire.
- Zentralfrankreich ist eine hauptsächlich landwirtschaftlich geprägte Region mit Flusstälern, Schlössern und historischen Städten. Diese Region umfasst das Centre-Val de Loire, Poitou-Charentes, das Burgund, Limousin und die Auvergne.
- Der Südwesten ist sowohl von Atlantikstränden als auch von den hohen Bergen der Pyrenäen an der Grenze zu Spanien geprägt. Zum Südwesten gehören Aquitanien und die Midi-Pyrénées.
- Südosten - neben Paris die wichtigste Tourismusregion des Landes. Hier wechselt sich das blaue Meer schlagartig mit den hohen Gipfeln der Alpen ab. Regionen: Rhône-Alpes, Languedoc-Roussillon, Provence-Alpes-Côte d'Azur.
- Korsika die größte französische Insel im Mittelmeer
Insgesamt ist damit Frankreich in 22 Regionen, vergleichbar mit den deutschen Bundesländern, unterteilt.
Andere Regionen sind die Dordogne und das Baskenland.
Die Republik Frankreich umfasst auch vier Überseedépartements:
Es existieren außerdem die Überseeterritorien:
- Tahiti (Französisch Polynesien)
- Neukaledonien (Nouvelle Caledonie)
- St. Pierre et Miquelon
- Mayotte
[bearbeiten] Städte
- Aix-en-Provence - eine lebhafte Universitätsstadt.
- Bordeaux - Stadt des Weines, Hauptstadt des Südwestens.
- Brest - Herz der Bretagne.
- Dijon - ein historisches Zentrum der Weinregion Burgund.
- Le Havre - bedeutende Hafenstadt an der Mündung der Seine in den Atlantik.
- Lyon - die "zweite Hauptstadt", mit einer langen Geschichte von den Römern bis zur Resistance, bedeutende Restaurants.
- Marseille - große Hafenstadt, Herz der Provence.
- Mulhouse - elsässische Industriestadt mit zahlreichen Technikmuseen.
- Nancy - Wiege des Jugendstils mit einem der schönsten Plätze Europas.
- Nantes - Heimatstadt von Jules Verne.
- Nizza - unbestrittene Hauptstadt der Côte d'Azur.
- Orléans - Stadt der Jeanne d’Arc.
- Paris - die "Stadt des Lichtes", Hauptstadt von Frankreich.
- Reims - bekannt für ihre Kathedrale.
- Straßburg - Europastadt an der deutschen Grenze.
- Toulouse - sehr schöne und lebhafte Stadt.
[bearbeiten] Weitere Ziele
- Disneyland Paris - der wohl größte Themenpark Europas mit eigenen Hotels und TGV-Bahnhof.
- Gorges du Verdon - der "Grand Canyon Europas".
- Futuroscope - Freizeitpark mit Schwerpunkt Kino
Der Canal du Midi
Eine der außergewöhnlichsten binnenländischen Wasserstrassen der Welt, der im 17. Jahrhundert fertig gestellte Canal du Midi, welcher den Atlantik mit dem Mittelmeer verbindet, wurde vor kurzem in die UNESCO-Liste der Stätten des Weltkulturerbes aufgenommen. Der Kanal verläuft von Toulouse bis zur Lagune Thau in der Nähe von Sète und verfügt über etwas mehr als 240 km schiffbare Länge. Das macht den Kanal zu einem idealen Revier für Bootsferien. Der äußerst malerische Kanal, ist sehr oft sehr ruhig und liegt zumeist im gesamten Verlauf im Schatten von Bäumen. Ferner findet man einige beeindruckende Bauwerke am Kanal, zum Beispiel die Schleusentreppe bei Fonseranes in der Nähe von Béziers, dem Geburtsort von Pierre-Paul Riquet, dem Begründer des Kanals.
Fernwanderwege
In Frankreich gibt es eine umfangreiches Netz von Fernwanderwegen, den sogenannten Grande Randonnées zu denen umfangreiches Kartenmaterial existiert. Sie sind einheitlich weiß-rot markiert.
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Hintergrund
[bearbeiten] Kultur
[bearbeiten] Politik
[bearbeiten] Klima
Frankreich gehört seiner Lage nach dem mittleren Teil der gemäßigten Zone an und seine günstigen orographischen und hydrographischen Verhältnisse bewirken im ganzen ein sehr gemäßigtes und gleichmäßiges Klima, das im Durchschnitt angenehm und der Gesundheit zuträglich ist.
Dank seiner Lage am Ozean, dessen Einfluss durch keine hohen Küstengebirge beeinträchtigt wird, kommen Extreme von Hitze und Kälte nicht vor, obwohl durch nördliche und südliche Abdachung, westliche oder östliche Lage, durch die Beschaffenheit des Bodens, vorhandene stehende Gewässer, größere oder geringere Meereshöhe bedeutende Modifikationen des Klimas hervorgerufen werden. Wenn auf der ganzen südlichen Abdachung mehr trockene Wärme herrscht, so zeigt sich auf der nordwestlichen mehr feuchte Wärme; dort ist das Klima mediterran.
Die eigentlich warmen Gegenden sind an der Südseite der Gebirge am Mittelmeer, wo die Sommer italienisch sind. Im übrigen Frankreich herrscht meist milde Luft mit mäßiger Winterkälte, selbst in den nördlichen Gegenden verhindert die Nähe des Meers einen hohen Kältegrad. Dagegen sind die in den südöstlichen Provinzen oft herrschenden Nordwinde, Mistral (Nordwestwind) und Bise (Nordostwind), kalt und scharf; es herrschen hier Land-, an der ozeanischen Abdachung Seewinde.
Es lassen sich, wenn man alle meteorologischen Erscheinungen in Betracht zieht, sieben klimatische Regionen in Frankreich unterscheiden:
- das zentrale Hochland, welches auch klimatisch eine mittlere Stellung einnimmt;
- die Bretagne mit außerordentlich gleichmäßigem, feuchtem Klima, ähnlich dem Südwesten Englands;
- das Seinebecken, welches verhältnismäßig regenarm ist und eine mittlere Stellung zwischen der Bretagne und
- Lothringen einnimmt, welch letzteres sich in Bezug auf Temperaturextreme bereits sehr Deutschland nähert;
- das Rhônegebiet, welches mit seinem infolge wechselnden Reliefs sehr verschiedenen und wechselnden, aber etwas milderem Klima zwischen Lothringen und
- der mediterranen Region der Provence und Languedoc vermittelt, während das Klima
- des Garonnebeckens mit höherer Winterwärme, aber größerer Feuchtigkeit den Übergang von den atlantischen zu den mediterranen Landschaften bildet.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Einige innerfranzösische Ziele sind meist nur mit einem Zwischenstopp in Paris oder Lyon bzw. Marseille zu erreichen. Grundsätzlich empfiehlt es sich unter anderem wegen kürzerer Wege und einfacherer Orientierung nicht in Paris umzusteigen. Häufig muss zudem eine Bahnfahrt zwischen den Flughäfen Roissy/Charles de Gaulle und Orly in Kauf genommen werden. Sofern also keine allzu großen Preisunterschiede oder sonstige Nachteile vorhanden sind, ist ein Umsteigen in Lyon bzw. Marseille zu bevorzugen.
[bearbeiten] Deutschland
Ab Deutschland gibt es mittlerweile auch von vielen Regionalflughäfen tägliche Verbindungen nach Paris (zumeist Roissy/Charles de Gaulle).
Städte wie Lyon, Marseille, Nizza, Bordeaux und Toulouse sind ab den großen deutschen Flughäfen ebenfalls ohne Umsteigen erreichbar.
[bearbeiten] Schweiz
Ab Zürich sind Paris, Toulouse, Bordeaux, Nizza und Lyon direkt erreichbar. Ab Genf bzw. Basel ist Paris ebenfalls mehrmals täglich erreichbar, einige andere Städte werden ebenfalls bedient.
[bearbeiten] Österreich
Ab Wien gibt es täglich mehrere Flüge nach Paris (Charles de Gaulle) sowie Verbindungen nach Lyon und Nizza. Für andere Ziele muss zumeist ein Zwischenstopp in München oder Paris bzw. Lyon eingelegt werden.
Weitere Verbindungen nach Paris gibt es nur von Innsbruck. Hier bedient der Billigflieger SkyEurope die Strecke nach Paris Orly.
Günstige Flüge gibt es auch ab Bratislava. Der Flughafen kann mit einem Bus ab dem Flughafen Wien erreicht werden und bei Buchung des Fluges gleich mitbestellt werden.
[bearbeiten] Bahn
[bearbeiten] Deutschland
Die staatliche Eisenbahngesellschaft SNCF setzt zusammen mit der Belgischen Staatsbahn und der Deutschen Bahn zwischen Köln und Paris den Hochgeschwindigkeitszug Thalys ein. Die Fahrzeit liegt bei etwa 3 Stunden 50 Minuten. Neu ist auch die ICE-Verbindung von Frankfurt/Main nach Paris Est in knapp 4 Stunden. Die Verbindung führt über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken. Zur Zeit ist 4 Mal täglich eine Verbindung zwischen den beiden Städten eingerichtet, auf der der ICE auf der Neubaustrecke eine Maximalgeschwindigkeit von 320 km/h erreicht.
[bearbeiten] Österreich
Ab Wien Westbahnhof ist Paris direkt mit einem Nachtzug-Zug erreichbar, mit Umsteigen in München (was sich allerdings aufgrund der kurzen Umsteigezeit nicht unbedingt empfiehlt!) auch Tagsüber mit den Zügen EC 68 Wien-München und EC 64 München-Paris (bzw EC 69/65 in die andere Richtung). Wer sich die anstrengende Reise tagsüber antuen will (Zeitdauer über 13 Stunden), sollte schon früher nach München fahren, um seinen Anschlusszug nicht zu versäumen.
[bearbeiten] Bus
[bearbeiten] Auto
Die Anreise mit dem Auto ist seit der Aufhebung der Grenzkontrollen (außer von Andorra) einfach. Die für den deutschsprachigen Raum relevanten (meist mautpflichtigen) Autobahnen sind:
- Von Belgien die A 1 aus Richtung Gent oder die A 2 aus Richtung Brüssel/Lüttich.
- Von Luxemburg die mautfreie A 31 bis Metz, anschließend die A 4 nach Paris oder die ab Toul mautpflichtige A 31 nach Dijon.
- Von Deutschland über den Grenzübergang Kehl oder die mautfreie A 35 von Lauterbourg nach Straßburg, anschließend die A 4 nach Paris. Für Ziele in Südfrankreich die A 35 über Straßburg hinaus bis Mülhausen, optional der Grenzübergang bei Müllheim, ab Mülhausen die A 36 in Richtung Dôle.
- Von der Schweiz die A 40 von Genf bis Lyon und dann die A 6 nach Paris oder die A 7 (Autoroute du Soleil) nach Marseille.
Die Mautgebühren in Frankreich sind kilometerbezogen. Auf bestimmten Teilstrecken ist es nötig ein Ticket zu entnehmen, auf anderen muss ein Pauschalbetrag verrichtet werden (z.B. auf zahlreichen Abschnitten der A4/Autoroute de l'Est von Saarbrücken nach Paris). Gezahlt werden kann mit Bargeld sowie mit Kreditkarte, wobei letzteres oftmals lange Wartezeiten an den Mautstationen deutlich verringern kann. Der Bereich für die Kreditkarten ist bei den Zahlstellen durch die meist weiße Bezeichnung CB (Card bleu) oder Cards gekennzeichnet. Achtung: EC-Karten (Card Bancaire) werden nicht akzeptiert.
Für Reisende aus Mittel- und Norddeutschland, die Frankreich nur als Durchfahrtsland nach Spanien benötigen, empfiehlt sich die Fahrt über Luxemburg (niedrige Benzinpreise). Von dort über die A 31 bis Beaune, die A 6/A 7 bis Orange, anschließend die A 9 bis zur spanischen Grenze. Der Verzicht auf die mautpflichtigen Autobahnen ist möglich, sollte aber aufgrund langer Fahrzeiten gut überlegt werden. Wer sich zu solch einem Schritt entscheidet, sollte in Nancy die Autobahn verlassen und die vierspurige N 57 über Épinal bis Remiremont nehmen, anschließend in Richtung Vesoul/Besançon fahren und danach die N 83 in Richtung Lons-le-Saunier/Lyon nehmen.
Wer nach West- oder Zentralfrankreich fahren möchte, kann von Luxemburg mautrei bis Toul (nahe Nancy) und von dort aus weiter über die RN4 nach Westen (Richtung Paris,Bar-le-Duc,Troyes) fahren.
Weitere gut ausgebaute Nationalstraßen und Autobahnen sind auch Teile der Autobahn von Angoulême nach Bordeaux und weiter über die N10 zwischen Bordeaux und Biarriz (nahe der spanischen Grenze).
[bearbeiten] Schiff
[bearbeiten] Mobilität
[bearbeiten] Auto
Geschwindigkeitbeschränkungen:
PKW Strasse: 90-110 km/h Autobahn: 130 km/h (bei Regen 110 km/h)
PKW + Anhänger Strasse: 80-110 km/h - Autobahn: 110-130 km/h
[bearbeiten] Sprache
Die Hauptsprache in Frankreich ist Französisch.
Daneben gibt es aber auch zahlreiche regionale Sprachen und Dialekte, deren Erhalt mit Beginn der Dezentralisierung gefördert wird. Am bekanntesten ist den Deutschen natürlich das Elsässische, daneben gibt es Bretonnisch in der Bretagne, Okzitanisch, die Sprache der Troubadoure im Südwesten und, ähnlich, das Provenzalische in der Provence und Côte d'Azur, sowie Korsisch auf Korsika. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang ist auch das Baskische, welches in der Gegend um Biarritz von einem Großteil der Bevölkerung gesprochen wird.
Es gibt viele Vorurteile zum Thema Franzosen und Fremdsprachen. Generell kann in Frankreich die erste Fremdsprache gewählt werden. Die Schüler haben die Auswahl zwischen Englisch, Deutsch und Spanisch. Also kann man nicht davon ausgehen, dass jeder Franzose Englisch oder Spanisch spricht, manche sprechen eben Deutsch. Obgleich die Zahl jener Schüler, die Deutsch zu Ihrer lebenden Fremdsprache wählen, in den letzten Jahren gesunken ist.
Die Franzosen haben ein anderes Verhältnis zur Sprache als Deutsche, Österreicher oder Schweizer. Die Académie Française wacht aufmerksam darüber, dass Sprachpeinlichkeiten wie etwa das deutsche "Handy" gar nicht vorkommen. In Frankreich gibt es einmal pro Jahr das "Große Diktat". Millionen von Fernsehzuschauern versammeln sich an einem Samstag vor dem Fernseher und schreiben mit. Danach gibt es tagelang Diskussionen über grammatikalische Regeln und deren Auslegung. Ein Franzose hat in der Regel vor jeder Sprache Achtung und er spricht eher nicht, bevor er falsch spricht.
[bearbeiten] Kaufen
Die offizielle Währung ist der Euro. Viele Franzosen rechnen immer noch in Francs - auch die meisten Preise sind nach wie vor in beiden Währungen ausgezeichnet (Umrechnungskurs: 1 EUR = 6,55957 F). Auf Grund höherer Steuern sind viele Produkte in Frankreich teurer als in Deutschland. Dies hat sich mit der Erhöhung der Mehrwertsteuer in Deutschland zum 01.01.2007 wieder ein wenig nivelliert.
[bearbeiten] Küche
[bearbeiten] Restaurants
Es gibt im wesentlichen zwei Formen von Bewirtungsbetrieben: "Restaurant" sind Speisewirtschaften, also ungeeignet, um nur Kleingkeiten zu essen oder gar nur Getränke zu sich zu nehmen. "Brasserie" ist eine reine Schankwirtschaft, es gibt also nichts zu essen.
Wenn sich eine Einrichtung "Restaurant Brasserie Café" nennt, gibt es dort alles: "richtiges" Essen, Kleinigkeiten und Getränke
[bearbeiten] Ausgehen
[bearbeiten] Unterkunft
Hotels
- Für Durchreisende
Für alle jene, die einen weiten Weg mit dem Auto durch Frankreich oder zu ihrem Reiseziel in Frankreich vor sich haben, ist es ratsam die Pausen bzw. Nächtigungen schon vor Fahrtantritt festzulegen und die Hotels zu reservieren.
Oft gibt es direkt an den Autobahnen oder nur in kurzer Distanz sehr günstige Zwei-Sterne-Hotels die in etwa mit us-amerikanischen Motels vergleichbar sind. Die bekanntesten sind Formule 1, Etap und Premiere Classe.
Da diese Hotels jedoch oft ausgebucht sind ist eine rechtzeitige Reservierung dringend anzuraten.
Formule 1 Etap Premiere Classe
Campingplätze
Da die Franzosen gerne und viel campen (überwiegend mit Zelt), gibt es in ganz Frankreich reichlich Campingplätze. In touristisch stark erschlossenen Gebieten gibt es derer oft mehrere pro Stadt. Die Campingplätze sind im Allgemeinen gut ausgeschildert, so dass man jederzeit einen Platz findet. Die meisten Plätze sind nur von Juni bis September geöffnet. Will man in der Hauptsaison mehrere Tage bis Wochen auf einem Platz bleiben, empfielt es sich vorher zu reservieren. Die Plätze sind in Kategorien eingeteilt (einer bis fünf Sterne). Sehr einfache private Plätze haben manchmal nur einen Stern (selten). Die meisten Plätze haben zwei bis vier Sterne. Plätze mit vier Sternen haben eine sehr gute Ausstattung - meist mit eigenem Supermarkt, Bar, Restaurant, Schwimmbad, Kinderbetreuung und dergleichen. Der Preis für Campingplätze mit zwei bis vier Sternen liegt normalerweise zwischen 8 und 16 EUR (2 Erwachsene, 1 Auto, 1 Zelt, 1 Nacht). An den Küsten sind die Preise etwas höher (ca. 20 EUR). Duschmarken (Jetons) sind in Frankreich unüblich. Normalerweise gibt es in den Duschen Druckknöpfe mit denen man das Wasser einige Sekunden bis Minuten anschaltet. Spiritus (alcool à brûler), verschiedene Gaskartuschen und sonstiges Campingzubehör (Heringe, etc.) findet man in nahezu jedem Supermarkt.
Wikitravel hilft mit der Liste der Campingplätze bei der Suche nach Orten mit einem Campingplatz.
[bearbeiten] Lernen
[bearbeiten] Arbeiten
[bearbeiten] Feiertage
| Termin | Name | Bedeutung |
| 1. Januar | Neujahrstag | |
| 24. März 2008 | Lundi de Pâques | Ostermontag |
| 1. Mai | Fête du Travail | Tag der Arbeit |
| 1. Mai 2008 | Ascension | Christi Himmelfahrt, 40 Tage nach Ostern |
| 8. Mai | Tag des Sieges (1945) | |
| 14. Juli | Nationalfeiertag (Sturm auf die Bastille 1789) | |
| 15. August | Maria Himmelfahrt | |
| 1. November | Toussaint | Allerheiligen |
| 11. November | Waffenstillstand (1918) | |
| 25. Dezember | Weihnachtstag |
[bearbeiten] Sicherheit
[bearbeiten] Gesund bleiben
In Teilen des Landes (Rheinebene, Elsass) kommt es zu vorwiegend ab April - Oktober zur Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse.
[bearbeiten] Respekt
[bearbeiten] Lautheit
Es wird als sehr grob angesehen, an einem vollgestopften Platz, wie der U-Bahn oder Metro oder in einem Restaurant laut zu sein. Bedenken Sie, dass, obwohl Sie Ihren Urlaub genießen können, die meisten Menschen um Sie herum wahrscheinlich auf dem Weg zur Arbeit oder auf dem Weg zurück sind, müde sein könnten und ggf. sehr kühl auf Touristen reagieren, die sich sehr laut verhalten.
[bearbeiten] Französisch
Franzosen wissen es sehr zu schätzen, wenn man sich bemüht, in ihrer Sprache mit ihnen zu sprechen, auch wenn man nicht wirklich gut Französisch spricht. Sie sind dann in der Regel sehr entgegenkommend und rücksichtsvoll und versuchen langsam und deutlich zu sprechen.
Hingegen muss man eher mit unfreundlichen Blicken und einem schwer verständlichen Englisch rechnen, wenn man versucht, mit ihnen Englisch zu reden (aber inzwischen können die meisten Franzosen Englisch, vor allem die Jüngeren, und man kann auch mit Englisch in Frankreich zurechtkommen).
Generell empfiehlt es sich, vor Reiseantritt zumindest grundlegende Redewendungen zu lernen und sich mit einem entsprechenden Sprachführer auszustatten, sofern man des Französischen nicht mächtig ist.
Vor allem im ländlicheren Frankreich ist es für Kellner nicht selbstverständlich mit den Gästen Englisch zu sprechen. Man sollte daher wenigstens versuchen, die Bestellung auf Französisch abzugeben, auch wenn dies vielleicht nicht perfekt ausgesprochen ist. Die meisten Franzosen quittieren diesen Versuch nämlich mit Wohlwollen und bemühen sich selbst auch deutlich mehr, den Gast zu verstehen.
Pfälzer und Saarländer können versuchen, ihren Dialekt in den Grenzregionen des Elsass und Lothringens, dort besonders dem Departement Moselle, anzuwenden. Besonders am Stammtisch wird man sie wahrscheinlich verstehen. Sie sprechen lieber ihre Dialekte als Hochdeutsch.
[bearbeiten] Kommunizieren
[bearbeiten] Weblinks
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