
| Köln | |
| | |
| Lage | |
| Köln | |
| Kurzdaten | |
| Bevölkerung: | 991.395 |
| Fläche: | 405,15 km² |
| Höhe über NN: | 37,5–118,04 m ü. NN |
| Koordinaten: | 50° 56' 29" N, 6° 57' 28" O |
| Vorwahlnummer: | 02 21 |
| Zeitzone: | UTC+1 (MEZ) |
| Sommerzeit: | UTC+2 (MEZ+1) |
| Website: | offizielle Website von Köln |
| Im Notfall | |
| Notruf: | 112 |
| Polizei: | 110 |
Die deutsche Metropole Köln (lokal auch Kölle) liegt in Nordrhein-Westfalen und ist mit fast einer Million Einwohner die viertgrößte Stadt Deutschlands. Bekannt ist die Stadt vor allem für ihren Dom, eine zweitausendjährige Geschichte und den Karneval.
[bearbeiten] Stadtteile
Köln ist in 9 Stadtbezirke aufgeteilt:
- Innenstadt (Stadtbezirk 1)
- Rodenkirchen (Stadtbezirk 2)
- Lindenthal (Stadtbezirk 3)
- Ehrenfeld (Stadtbezirk 4)
- Nippes (Stadtbezirk 5)
- Chorweiler (Stadtbezirk 6)
- Mülheim (Stadtbezirk 9)
- Kalk (Stadtbezirk 8)
- Porz (Stadtbezirk 7)
[bearbeiten] Hintergrund
Nicht zuletzt geprägt durch den Karneval, ist Köln eine Stadt mit einer besonderen Atmosphäre. Die Einwohner sind sehr stolz auf ihre Stadt, ihre Sprache und auch ihr lokales Bier, das Kölsch. Das kann man an Formulierungen wie Wo mir sinn, is Kölle (Wo wir sind, ist Köln) ablesen. Anderere populäre Sprüche wie Et hätt noch immer joot jejange (es ist noch immer gutgegangen) und Et kütt wie et kütt (es kommt so, wie es kommt) oder läve un läve losse (leben und leben lassen) zeugen von einer gewissen Gelassenheit und Toleranz. Kölner stehen gern im Mittelpunkt. Was sie selbst als "rheinische Fröhlichkeit" betrachten, wirkt auf Außenstehende oft oberflächlich, wenn nicht verletzend.
Die Stadt wird geteilt durch den Rhein, wobei die linke Seite das historische Zentrum ist und daher von vielen Kölnern als die "richtige" Seite angesehen wird, während die rechtsrheinische Seite nur als schäl Sick bezeichnet wird. Somit liegt auch der wesentliche Teil der touristischen Attraktionen auf der linksrheinischen Seite.
[bearbeiten] Anreise
[bearbeiten] Flugzeug
Der Flughafen Köln/Bonn ist per S-Bahn und Regionalexpresszügen mit dem HBF Köln und dem Bahnhof Köln-Messe/Deutz verbunden.Von beiden Bahnhöfen kann man in die Stadtbahn/U-Bahn umsteigen. Busse fahren nach Bonn HBF und in den Stadtbezirk Köln-Porz. Er hat sich in den letzten Jahren neben dem normalen Linienflugverkehr zunehmend zu einem Drehkreuz für Billigflieger entwickelt. Durch die neue Bahnanbindung an das ICE-Netz sind sowohl die Flughäfen Frankfurt am Main als auch Düsseldorf schnell zu erreichen. Mit dem Auto ist der Flughafen direkt über die A 59 erreichbar. Es stehen ausgedehnte Parkkapazitäten insbesondere in der Nähe des neuen Terminals zu Verfügung.
[bearbeiten] Bahn
Wichtigster Bahnhof Kölns ist natürlich der Hauptbahnhof. Er befindet sich mitten in der Innenstadt und nur wenige Meter vom Dom entfernt. Er liegt also auch direkt an den wichtigen Verkehrsachsen und Einkaufsstraßen. Eine U-Bahn-Station befindet sich unter dem Hauptbahnhof. Ein weiterer wichtiger Bahnhof ist Köln-Messe/Deutz. Er ist ebenfalls an das U-Bahn-System angeschlossen und wird mehr und mehr als Kölner ICE Bahnhof der Strecke Ruhrgebiet-Frankfurt ausgebaut. Die weiteren Bahnhöfe sind nur für den regionalen Verkehr relevant, bieten aber oft Umsteigemöglichkeiten in die Stadtbahn/U-Bahn.
Als einer der wichtigsten und größten europäischen Bahnknotenpunkte ist Köln sehr gut an das Bahnnetz angeschlossen. Es gibt sowohl schnelle Fernzüge ins Ausland (z.B. nach Paris, Brüssel, Luxemburg und die Schweiz) als auch ICE-Verbindungen in alle großen Städte und zum Frankfurter Flughafen (ca. 1 Std. Fahrtzeit). Mit den meisten größeren Städten Deutschlands ist Köln im Stundentakt verbunden. S-Bahnen fahren viele Vororte Kölns an, z.B. Bergisch-Gladbach im Zwanzigminutentakt und am Wochenende im Halbstundentakt.
[bearbeiten] Bus
Köln verfügt über einen internationalen Busbahnhof auf dem Breslauer Platz direkt hinter dem Hauptbahnhof. Dieser wird beispielsweise durch Linienbusse von Eurolines bedient.
[bearbeiten] Auto
Die Autobahnen A1/E31, A4/E40 und A3/E35 bilden einen Autobahnring rund um die Stadt Köln. Weitere Autobahnen führen vom Norden (A57 linksrheinisch und A59 rechtsrheinisch) aus Richtung Düsseldorf sowie vom Süden (A555 linksrheinisch und A59 rechtsrheinisch) aus Richtung Bonn in die Stadt.
- Bauarbeiten: Zur WM 2006 sollte der Kölner Autobahnring fertig sein, was weitgehend auch geschafft wurde. Aber in der halben Innenstadt wird einige Jahre lang der neue U-Bahn Tunnel "Nord Süd Bahn gebaut". Folgen sind Teil- und Vollsperrungen sowie erhebliche Behinderungen, die selbst Ortskundige zur Verzweiflung bringen.
Die Zubringerstraßen (Venloer Straße, Bonner Straße, Neusser Straße, Luxemburger Straße, Aachener Straße), die Rheinbücken, Rheinuferstraße, die Kölner Ringe und Kanalstraßen und die Nord-Süd-Fahrt sind die Verkehrsadern in die Innenstadt. Allerdings sind sie, vor allem zur Rush Hour, überlastet. Nutze also lieber Bus und Bahn.
Parkhäuser gibt es in der ganzen Innenstadt. Diese sind allerdings auch häufig überfüllt und auch nicht gerade günstig. Gute und günstige Parkgelegenheiten gibt es in Köln-Deutz an der Messe (rechtsrheinisch) oder auch an der Universität. Allerdings ist es auch hier schwierig, einen freien Parkplatz zu ergattern.
Insgesamt gilt also, besonders tagsüber, aber auch sehr gut während der Nacht: Lieber außerhalb parken und per Bus und Bahn in die Stadt fahren.
Es gibt Park and Ride Plätze von wo aus man schnell die Bahn nehmen kann, z.B. in Hürth (Luxemburger Str.), Junkersdorf (Aachener Str./Stadion), Rodenkirchen (Militärring/Rheinuferstr). Wo Bus und Bahn fahren, und wie man mit dem Auto an einen guten Punkt zum umsteigen kommt, kann man bei der KVB AG erfahren.
[bearbeiten] Schiff
Die Anlegestellen der Rheinschifffahrtsgesellschaften sind direkt im Zugangsbereich der Innenstadt am Rhein gelegen. Sie befahren den gesamten Rhein, du kannst aber auch kürzere Fahrten buchen, z.B. von Bonn oder einstündige Rundfahrten machen nach Rodenkirchen oder zum Zoo.
Eine Personenfähre von der Altstadt nach Deutz gibt es in Domnähe und an der Messe/Rheinpark.
[bearbeiten] Mobilität
Die "Stadtbahn" ist eine kombinierte U- und Straßenbahn. Sie ist sehr gut ausgebaut und verkehrt sowohl in der Altstadt als auch auf den Ringen und in den größeren Vororten. Die Bahnen verkehren während des Tages von ca. 5-20 Uhr auf den meisten Linien im 10-Minuten-Takt, bis etwa 23 Uhr im 15-Minuten-Takt und von etwa 23 Uhr bis zum Betriebsschluss um kurz nach 1 Uhr im 30-Minuten-Takt. Am Wochenende fahren die Bahnen bis 23 Uhr im 15-Minuten-Takt, danach wieder alle 30 Minuten. Nachtschwärmer können in den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen die Bahn die ganze Zeit nutzen - sie fährt dann im Stundentakt.
Buslinien ergänzen den Straßenbahnverkehr. Sie fahren sowohl in der Innenstadt, vorallem aber in den Vororten. Einige wichtige Buslinien haben einen ähnlichen Fahrplantakt wie die Bahnen, viele verkehren jedoch seltener, also auch an Werktagen nur im 20- bis 30-Minuten-Takt.
Für eine beliebige Fahrt innerhalb des Kölner Stadtgebiets benötigt man ein Ticket der Stufe 1b. Ein Einzelfahrschein kostet zurzeit (Stand: 28.4.2007) 2,30 Euro, ein Tagesticket für eine Person 6,40 Euro, ein Wochenticket 18,20 Euro. Wenn ihr mit mehreren Personen unterwegs seid, kann sich ein Tages-Gruppenticket lohnen. Es kostet 9,50 Euro und gilt für fünf Personen für einen Tag in Köln.
Weitere Informationen zum Streckennetz und zu den Tarifen erhältst du bei den Kölner Verkehrbetrieben AG (KVB) in den Kundencenter (z.B. Neumarkt, Dom/Hbf oder Ebertplatz) oder im Internet www.kvb-koeln.de.
Infos zu Fahrten über das Stadtgebiet hinaus gibt es beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg.
[bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Natürlich gibt es in Köln auch Dinge, die man gesehen haben muss. Nummer Eins ist natürlich der Kölner Dom. Imposant steht er auf der Domplatte, die äußerst leicht über die westlichen Treppe vom Busbahnhof und über der nördlichen Treppe vom Hauptbahnhof erreichbar ist. Der Eintritt ist kostenlos. Gegen eine kleine Gebühr darf man einen der zwei Türme besteigen und die tolle Aussicht über Köln genießen. Für das Kölsche Feeling sorgen die urigen und gemütlichen Kneipen rund um den Alter Markt und Heumarkt oder die großen Brauhäuser in der ganzen Altstadt. Dort wird Kölsch, das berühmte Kölner Bier, ausgeschenkt und rheinische, meist deftige Spezialitäten serviert (dazu unten mehr).
Neben dem Kölner Dom sind auch andere Kirchen erwähnenswert. Besonders sehenswert ist die romanische Kirche St. Maria im Kapitol mit dem im Rheinland typischen Dreikonchenchor. Erbaut 1040 bis 1065. Baudaten, Baugeschichte und Ausstattung der romanischen Kirchen in Köln kannst du der Website des Fördervereins Romanische Kirchen Köln entnehmen. Die romanischen Kirchen in Köln bieten ein einmaliges Ambiente für ein Musikfest, das alle Sinne gleichermaßen anspricht. Die offene Form der "musikalischen Wanderung" oder der langen "Romanischen Nacht" ist bewusst als Alternative zum philharmonischen Konzertbetrieb angelegt. Das Programm ist in der Regel fern vom Mainstream-Denken, aber auf sehr hohem Niveau. Mehr Informationen zum Romanischen Sommer.
Zu den größten und bekanntesten Museen Kölns gehören:
- das Römisch-Germanische Museum am Dom mit archäologischen Exponaten aus der Kölner Geschichte.
- das Museum Ludwig (direkt nebenan) mit einer umfangreichen Sammlung zur Kunst des 20. Jahrhundert und der Gegenwart (vom Expressionismus über die Russische Avantgarde, von der Pop Art bis hin zu einer der bedeutendsten Picasso-Sammlungen). Regelmäßig finden interessante Wechselausstellungen statt.
- das Wallraf-Richartz-Museum in der Altstadt mit Werken vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert.
Ebenfalls erwähnenswert sind das Museum für Angewandte Kunst am Wallraffplatz (Kunsthandwerk) sowie das Rautenstrauch-Joest-Museum (Völkerkunde).
Alle genannten (und weitere) Museen sind unter einer gemeinsamen Internetseite erreichbar: www.museenkoeln.de.
Es ist sehr lohnenswert, das in der Nähe des Domes gelegene NS-Dokumentationszentrum im EL-DE-Haus zu besuchen (Appellhofplatz 23 - 25). Die dortige Ausstellung, die sehr preisgünstig ist, vermittelt einen profunden Einblick in die Zeit des Nationalsozialismus in Köln. Das Haus, das früher als Zentrale der Kölner Gestapo gedient hat, bietet im Rahmen der ausführlichen Ausstellung Soundmittschnitte, Info-Tafeln und Ausstellungsstücke. Im Keller befindet sich eine Gedenkstätte.
Ein Museum besonderer Art ist das Schokoladenmuseum: dort erfährt man sehr anschaulich alles über die Geschichte, Anbau und Herstellung der Kakaofrucht bzw dessen beliebten Endprodukts - der Schokolade. Es ist sogar eine vollfunktionierende Fabrik präsentiert, jeder Prozeß der Herstellung vom Conchieren bis zur Verpackung des Endprodukts kann man beobachten. Das Museum liegt auf der Rheinauhalbinsel zwischen Deutzer- und Severinbrücke und wird am besten zu Fuß erreicht bei einem Spaziergang am Rheinufer. Weitere Infos auf der Internetseite: www.schokoladenmuseum.de.
Einer der größten Parks in Köln, der Rheinpark liegt rechtsrheinisch nördlich direkt im Anschluss der Messe. Dieser Park ist auch über eine Seilbahn über den Rhein erreichbar, die von Zoo und Flora aus startet. Im Süden der Stadt liegt ein Grüngürtel am Militärring der zu ausgedehnten Spaziergängen oder auch Waldläufen einlädt. Der Stadtwald in Junkersdorf zwischen Aachener Straße und Dürener Straße beheimatet sogar einen kleinen See, den Adenauerweiher.
Die wahrscheinlich schönste Aussicht auf die Kölner Altstadt und den Dom hat man von der 2006 eröffneten Besucherplattform des Köln-Triangle in 100 Meter Höhe (Nähe Messe/Deutz, zu erreichen mit der S-Bahn oder zu Fuß über die Hohenzollernbrücke). Weitere Infos auf der Internetseite: www.koelntrianglepanorama.de
Sehr zu empfehlen ist eine Fahrt mit der Rheinseilbahn, Deutschlands einziger Seilbahn über einem Fluss!
Der Kölner Zoo, 1860 gegründet, ist der drittälteste Zoologische Garten in Deutschland. Der Zoo wurde noch 2004 zum schönsten Deutschlands gekürt (Haltestelle: Zoo/Flora).
Besonders erwähnenswert:
- Das Urwaldhaus für Menschenaffen (1985) - Das einzige seiner Art in Deutschland
- Zwei Anlagen für Großkatzen (1994)
- "Der REGENWALD", ein den Urwäldern Südostasiens gewidmetes Tropen- und Vogelhaus.
- Elefanten Park Köln (2004) - Größter seiner Art in Europa
Besondere Veranstaltungen des Kölners Zoo sind unter anderem
- Lange Zoo-Nacht
- Zelten im Zoo
- Nachtführungen im Sommer
[bearbeiten] Aktivitäten
Stadtführungen - Finger weg von den teuren, geführten Stadt-Touren! Alles was man zu sehen bekommt, kann zumeist auch kostenlos besucht werden (wenn man irgendwie Eintritt zahlen muss, muss man den bei einer geführten Tour zusätzlich auch bezahlen!). Pass auf, dass du nicht 20 Euro dafür bezahlst, dass jemand dich eine Stunde auf der Domplatte mit Fakten über den Dom zuplaudert, die du im Inneren auch selber nachlesen kannst! Bei den Stadtführern muss man sehr auf Aktualität achten (der Autor hat welche von 1970 in Kölns größtem Buchladen gefunden). Man sollte die Touristeninformation direkt am Fuße der Domplatte besuchen. Dort gibt es einige kostenlose, neue und interessante Stadtführer. Haltestelle: Dom/Hbf.
Eine neue Alternative für lesefaule Individualisten: Einen akustischen Stadtführerdurch Köln auf den eigenen mp3-Player downloaden und losmaschieren.
[bearbeiten] Einkaufen
Für den alltäglichen Bedarf gibt es in Köln überall Supermärkte, die oftmals von Montag bis Samstag von 8 bis 20 Uhr, teilweise auch länger geöffnet haben.
Eine Kölner Besonderheit - die es vergleichbar in Deutschland eigentlich nur noch im Ruhrgebiet gibt - sind die Kioske (auch "Büdchen" genannt). Ein solcher Kiosk ist fast überall in Köln innerhalb von wenigen Minuten zu erreichen und bietet neben einer reichhaltigen Auswahl an Getränken meist auch das Wichtigste für den alltäglichen Bedarf (Hygieneartikel, kleine Auswahl an Lebensmitteln). Das besondere ist, dass die Kioske in der Regel auch noch weit nach 20 Uhr geöffnet haben, besonders in den Ausgeh-Vierteln auch bis tief in die Nacht.
Zum Shoppen kann man sich auf die Schildergasse und Hohe Straße (Haltestellen: Dom/Hbf, Neumarkt, Heumarkt) begeben, falls man nach Filialen der großen Ketten sucht. Die Ehrenstr. und Breite Str. (Haltestellen: Neumarkt, Appelhofplatz) bieten eher kleinere Läden und alternative Einkaufsmöglichkeiten. Auf der Mittelstr. (Haltestellen: Rudolfplatz, Neumarkt) findet man gehobene Modemarken.
Es gibt auch mehrere Einkaufscenter in allen Größen. Das neueste sind die Köln Arkaden in Köln Kalk (Haltestelle: Kalk Post). Dann gibt es noch weitere in der Innenstadt und in den Vororten.
[bearbeiten] Küche
Immer einen Besuch wert sind die Kölsch-Brauereien z.B. Früh am Dom, die Malzmühle am Heumarkt, Sion Unter Taschenmacher, das Gaffel-Haus am Alter Markt, das Brauhaus Em Kölsche Boor Eigelstein (alle Innenstadt, Haltestellen: Dom/Hbf. oder Heumarkt), Päffgen auf der Friesenstraße (Friesenviertel, Haltestelle: Friesenplatz) und der Stüsser auf der Neusser Straße (Haltestelle: Ebertplatz). Urige Atmosphäre an groben Tischen, bedient wird man vom Köbes, eine gewisse stachelige Distanziertheit zum Gast ist Einstellungsvoraussetzung. Ein leeres Kölschglas wird vom Köbes unaufgefordert durch ein volles Glas ersetzt. Wer nichts mehr trinken will, muss den Bierdeckel auf das Glas legen. Hilft dies auch nicht, das neue Glas einfach nicht mehr austrinken.
Rheinische Spezialitäten wie Himmel un Äd (gebratene Blutwurst mit Kartoffelbrei und Äpfeln), Halve Hahn (Dicke Scheibe mittelalter Gouda auf einem Roggenbrötchen (Röggelchen) mit Zwiebeln und Senf) oder Kölscher Kaviar (Blutwurst mit Zwiebeln) sind hier neben dem Kölsch immer zu haben.
Gehoben
Mit oder ohne Stern, hoch gelobt in entsprechenden Führern sind z. B. das Restaurant La Societé, Kyffhäuser Straße 53, Le Moissonier, Krefelder Str. 25, das Bizim, Weidengasse 47 und Zur Tant, Rheinbergstraße 49.
[bearbeiten] Günstig
Gerade am Abend lohnen sich natürlich auch die oben erwähnten Brauhäuser. Wer allerdings zu den besonders Nachtaktiven gehört, sollte sich nicht vornehmen, den Abend auch dort zu beenden, denn die meisten Brauhäuser schließen vergleichsweise früh.
[bearbeiten] Kölsch
- Brauhaus Sion, Unter Taschenmacher 5, ☎ +49 (0221) - 257 85 40, [1]. edit
- Päffgen, Friesenstraße 64-66, ☎ +49 (0221) - 13 54 61, [2]. edit
- Gaffel Haus, Alter Markt 20-22, ☎ +49 (0221) - 257 76 92 (info@gaffel-haus.de), [3]. edit
- Malzmühle, Heumarkt 6, ☎ +49 (0221) - 21 01 17, [4]. edit
- Peters Brauhaus, Mühlengasse 1, ☎ +49 (0221) - 25 739 50, [5]. edit
- Max Stark, Unter Kahlenhausen 47, ☎ +49 (0221) - 200 56 33, [6]. edit
- Cölner Hofbräu P. Josef Früh KG, Am Hof 12-18, 50667 Köln, ☎ +49 (0221) - 2613-0 (gastronomie@frueh.de, fax: 0221 / 2613-399), [7]. edit
[bearbeiten] Günstig
Neben der Altstadt (siehe unten) hat wahrscheinlich das Studentenviertel, das so genannte Kwartier Latäng, am Zülpicher Platz und Barbarossaplatz (Haltestellennamen ebenso) die größte Kneipendichte. Der Kern des Viertels ist zwischen Zülpicher Straße und Luxemburger Straße. Allerdings findet man hier weniger die kölschen klassischen Kneipen, sondern Bars, Cafés, Restaurants, Imbissbuden, Clubs und die eine oder andere Überraschung. Am sinnvollsten ist es, am Wochenende das Viertel zu "erkunden". So findet jeder "sein" Lokal. Das Publikum ist bis ca. 30 Jahre vertreten, aber das Alter spielt keine Rolle. Die Preise sind meist studentengerecht. Besonders günstig sind Cocktails, da sehr viele Bars eine Happy Hour (happy-hour.de) haben, bei einigen dauert diese "Stunde" den ganzen Tag, so dass man auch gute Cocktails oftmals für etwa vier Euro bekommt.
Der Stadtteil Ehrenfeld entwickelt sich langsam zu einem Szeneviertel. Auch hier gibt es Kneipen, Bars, Restaurants und Clubs. Sie konzentrieren sich in Alt-Ehrenfeld. Das jährliche "Ehrenfeld-Hopping", www.ehrenfeldhopping.de, eine Aktion Ehrenfelder Gastwirte, gibt Gelegenheit, das Viertel kennen zu lernen.
Die beliebtesten Partys und Konzerte sind z.B. im Prime Club, Rose Club (beide Luxemburger Str.), Live Music Hall, Underground (beide Ehrenfeld), GEBÄUDE 9 (Deutz) oder E-Werk (Mülheim) in guter Preislage. Zügig entwickeln sich auch neue Clubs wie Die Werkstatt (Siberschwein-Party) in Ehrenfeld und das Gewölbe am Westbahnhof.
[bearbeiten] Mittel
Einige der oben erwähnten Brauhäuser liegen in der "Altstadt" (direkt am Rhein gelegen, Haltestellen: Dom/Hbf., Heumarkt), die auch sonst ein großes Angebot an Kneipen hat. Diese richten sich vorrangig an Touristen und an Gäste aus dem Umland und werden von den meisten Kölnern eher selten aufgesucht. Es soll aber nicht unerwähnt bleiben, dass ein Besuch in einer Altstadtkneipe mit Außengastronomie gerade im Sommer sehr reizvoll sein kann. Durch den touristischen Faktor ist das Preisniveau hier etwas höher als im Studentenviertel.
Ebenfalls ein bisschen teurer ist es oftmals in der Kölner "Südstadt" (Haltestellen: Chlodwigplatz, Ubierring). Die Südstadt mit ihren Bars und Kneipen gilt im Vergleich zu anderen Vierteln noch immer eher als alternativ - auch wenn man das nicht immer merkt.
[bearbeiten] Unterkunft
Günstig
Günstige Übernachtungsmöglichkeiten bieten neben dem vor kurzen renovierten Jugendgästehaus in Deutz (Haltestelle: Messe/Deutz) und der vergleichsweise abseits gelegenen Jugendherberge Köln-Riehl (Haltestelle: Boltensternstr.) die Backpacker-Hostels Station, das "Hostel 404" [8] oder das ,,Black Sheep Hostel [9]. Wer es auf einen Party-Aufenthalt abgesehen hat, sollte sich im Artisthotel MonteCristo niederlassen. Neben den für Hotel-Verhältnisse preiswerten Zimmern ist hier besonders der späte Checkout um 17 Uhr erwähnenswert. Zentral an den Kölner Ringen gelegen, bietet sich die Pension Otto als Übernachtungsmöglichkeit an. Etwas außerhalb, im ruhigen Stadtteil Brück, liegen die preiswerten Gästezimmer von StayInCologne [10].
Gehoben
Mit entsprechendem Ambiente sind hier die Hotels Dom-Hotel, Excelsior Hotel Ernst, Hotel im Wasserturm, Hilton Cologne, Hyatt Regency Köln, Intercontinental Köln und Maritim Hotel zu erwähnen.
[bearbeiten] Lernen
Universität zu Köln Die Universität, wiedergegründet 1919 durch Konrad Adenauer, ist die größte Hochschule in Deutschland und bietet eine große Breite an Studienfächern mit Schwerpunkten in den geisteswissenschaftlichen und medizinischen Fächern. Sie liegt im Kölner Süden und kann über den Bahnhof Köln-Süd oder die Stadtbahnhaltestelle Universität erreicht werden. Der Kern der Universität liegt links und rechts der Universitätsstraße. Ein "Studentenweg" führt von der Innenstadt über den Universitätskampus bis zum Klinikum der Universität, geprägt vom Bettenhaus, in Lindenthal. Zum Sommersemester 2005 gab es insgesamt 47.200 Studierende, davon mehr als 10 % aus dem Ausland. Dabei stellt die Philosophische Fakultät mit über 15.000 Studierenden den größten Anteil, gefolgt von der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät mit fast 9.000 Studierenden.
[bearbeiten] Arbeiten
Größter industrieller Arbeitgeber in Köln sind zweifelsohne die seit 1931 in Köln-Niehl fabrizierenden Ford-Werke. Größter institutioneller Arbeitgeber mit über 6.500 Beschäftigten ist das Klinikum der Universität zu Köln. Der WDR ist Europas größte Sendeanstalt und hat sein Hauptgebäude im Herzen der Stadt. Weiterer Baustein der Medienstadt Köln ist Deutschlands größter Privatsender RTL. Weitere privatwirtschaftliche Sender mit Sitz in Köln sind VOX, NTV und Terranova und natürlich mannigfaltige Unternehmen, die rund um das internationale TV-Zentrum Köln ihr Werk verrichten. Ein weiterer Schwerpunkt in der Arbeitswelt bildet die Versicherungsindustrie mit den urkölschen Versicherungen Agrippina und Colonia, die heute jedoch zu internationalen Versicherungskonzernen der Züricher-Gruppe bzw. der Axa gehören. Nach München ist Köln die 2. Macht im Lande mit ca. 60 Hauptverwaltungssitzen, angeführt von Gerling, DKV und Gothaer. Jeder 12. Arbeitnehmer der Versicherungswirtschaft in Deutschland arbeitet in Köln.
[bearbeiten] Sicherheit
Wie in jeder Großstadt ist Kriminalität auch in Köln häufig ein Problem. Als Tourist sollte man in der Innenstadt besonders vor Taschendieben und sonstigen kleinkriminellen acht geben. Auch sollte man bei ausseinandersetzungen mit betrunkenen und aggressiven jugendlichen möglichst vorsichtig handeln. Sowohl Tagsüber als auch Nachts ist es ratsam in Aussenbezirken wie Chorweiler,Porz,Kalk oder Ehrenfeld die als heisse pflaster gelten, stets vorsichtig zu sein. Vor allem Jugendliche sollte man nicht unnötig provozieren,da diese häufig handgreiflich werden und auch vor attacken mit Messern u.Ä. nicht zurückschrecken.
[bearbeiten] Gesund bleiben
Wellness und Erholung findet man im der [Claudius-Therme], der Mauritius-Therme, dem recht neuen [Neptunbad] und den öffentlichen Badeanstalten Agrippabad und Müngerdorfer Stadion. Der um Köln angelegte Grüngürtel bietet ausgewiesene Joggingpfade. Sehr empfehlenswert ist auch das umfangreiche Wellness-Massage Angebot in Köln z. B. [Ananda Massage] und [Samudra Floating].
[bearbeiten] Klarkommen
Für weitere Fragen kannst du dich zum Beispiel an KölnTourismus wenden: KölnTourismus GmbH, Unter Fettenhennen 19, 50667 Köln (Haltestelle: Dom/Hbf), Telefon: 0221-221-30400, E-Mail: info@koelntourismus.de.
Gottesdienste
Hl. Messen in kath. Kirchen in der Nähe den Hauptbahnhofs:
- Dom, Domkloster 3 (neben dem Hauptbahnhof).[11] So: 7:00, 8:00, 9:00, 10:00, 12:00, 17:00, 18:30; Mo-Sa: 6:30, 7:15, 8:00, 9:00, 18:30
- St. Andreas, Komödienstr. 8.[12] So: 9:00, 11:00, 18:00; Mo-Fr: 12:05; Sa: 9:00, 17:00
- St. Mariä Himmelfahrt, Marzellenstr. 26.[13] So: 11:00; Mi, Do: 10:30; Sa: 17:00, 18:30
- Minoritenkirche, Kolpingplatz 5. So: 9:00, 11:00, 16:00; Di-Fr: 9:00
Zu den Gottesdiensten sei noch gesagt das Köln eine sehr Kirchen- und Gemeindenreiche Stadt ist und man fast immer in der Nähe eine Kirche findet.
[bearbeiten] Kommunizieren
Alle vier deutschen Handy-Netze sind in Köln problemlos verfügbar; Sogar in der U-Bahn.
Internet-Cafes gibt es vor allem dort, wo auch sonst mehr los ist - also am ehesten in den oben beschriebenen Ausgeh-Vierteln. In dem großen Outdoor-Laden "Globetrotter", welcher direkt am Neumarkt liegt, gibt es einen kostenlosen Internetzugang.
[bearbeiten] Weiter geht's
- in der Nähe sind beispielsweise Leverkusen (sehenswerter Japanischer Garten an der Stadtgrenze), Brühl mit dem Phantasialand und den Schössern Falkenlust und Augustusburg (Weltkulturerbe der UNESCO, Troisdorf, Bergisch Gladbach
- Wer nicht weit reisen mag, kann in weniger als einer Stunde die Nachbarstädte Düsseldorf, Solingen, Wuppertal oder Bonn sowie Aachen erreichen. Wen es nach dem Stadtbesuch mal eher ins Grüne zieht, der findet etwa mit der Eifel, dem Bergischem Land und dem Siebengebirge Naherholungsgebiete direkt vor den Toren Kölns.
- im Süden schließt sich das Mittelrheintal an, sehenswerte Orte sind hier Königswinter, Unkel und Linz am Rhein, im Norden das Ruhrgebiet
- weiter im Süden im Verlauf des Rheins folgen die Ballungsgebiete Rhein-Main-Gebiet und Rhein-Neckar-Dreieck, im Norden Rotterdam an der Mündung von Rhein und Maas.
- Andere Großstädte sind ebenfalls gut und in weniger als fünf Stunden mit der Bahn erreichbar: Hamburg, Berlin, München und auch Brüssel, Amsterdam und Paris.
- Da mehrere so genannte Billigflieger den Flughafen Köln-Bonn ansteuern, kommt man von dort aus recht günstig in viele Ecken Europas. Wie bei Billigfliegern üblich, muss man seine Reise dann allerdings etwas langfristiger planen.
- Um per Anhalter Richtung Süden abzureisen eignet sich der Verteilerkreis Süd - hier sammelt sich der Verkehr für die Autobahn und gibt es eine Tankstelle.
[bearbeiten] Weblinks
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